Kapitel 9 – „Das Böse“

Kapitel 9 – „Das Böse“

(…) „Wir müssen schnell und präzise sein, Zeit zum Schlafen haben wir nicht!“,

sagte eine von drei Personen, die durch ein kaltes Höhlengebilde wanderten.

(…) „Sollte Treva auf unserer Seite sein, werden wir einschreiten wenn sie Hilfe benötigen! Unser Auftrag lautet die Stadt Treva und Umgebung auszukundschaften und Meldung zu machen!“,

ergänzte jene Person die Voran ging. Die Fackeln in ihren Händen, ließen ihre Schattenbilder mit ihnen ziehen. Uniformiert gekleidet trugen sie lange, dunkelblaue Mäntel, die bis zu den Knien ragten. Ein goldener Streifen verlief mittig über ihre im Nacken sitzende Kapuze, über den Rücken hinab. Ihre Stichwaffen saßen versteckt unter dem Stoff um ihr kämpferisches Potenzial zu verbergen. Bis hoch über die Nase war ihr Gesicht von einem Sturmtuch verdeckt. Nur ihre Augen und ihre Haare, die über ihre Stirn hingen waren unter den Kapuzen sichtbar. In der klammen Luft der Höhle durchschritten sie das Innere des Berges. Ab und zu sprangen Tropfen von der Decke auf den Boden und sammelten sich in Gesteinsnischen zu Pfützen. Die Männer schlängelten sich durch mächtige Stalaktiten und Stalagmiten. Ihr Weg führte sie zwischen gewaltige Felsen hindurch. Nach einiger Zeit standen die drei in einem sehr schmal gewordenen Schacht vor einem dicken Stahltor. Der Rahmen aus gehärtetem Stahl im Fels eingelassen und verankert worden. Einer der Männer zog einen runden Stahlbolzen mit Kerben hervor. Mittig schob er den Bolzen in das Tor und laut schossen die Riegel zurück in den Rahmen, die verhinderten das sich das Tor öffnen ließ. Als der Letzte hindurch ging, zog er den Bolzen wieder heraus und das Tor verschloss sich wieder. Mondlicht strahlte durch eine Öffnung in die Höhle hinein. Der Ausgang befand sich mehrere Meter hoch auf einem Berg. Die Männer standen vor zwei kleinen Büschen, welche die Höhle östlich der Stadtmauer Sonnwinns verdeckten. Die Männer schmissen ihre Fackeln auf den Höhlenboden und warteten einige Zeit bis ihre Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten. Im Mondschein liefen sie verstohlen von der Nacht über die Wiese. Im Hintergrund brannten einzelne Feuer der Wachposten auf der Stadtmauer und auf den acht Türmen. Die drei zählten zu einer Eliteeinheit des Königreiches, die für die Aufklärung und Erkundung eingesetzt wurde. Mit dem Beitritt dieser Einheit löschte man seinen Namen und seine Existenz aus. Außerdem verpflichtete man sich dem Königreich niemals wieder jemanden sein Gesicht zu zeigen. Ihre Kleidung und Ausrüstung war ausgelegt auf Jahreszeit und Auftrag.

(Späher) „Wir laufen parallel zur Handelsroute durch den Wald nach Treva! Ab jetzt schweigt“

Die Späher schlichen leise wie Geister durch das Geäst. Unsichtbar bewegten sie sich im Schatten der Nacht durch den Wald. Als die Sonne am nächsten Morgen aufging, drang der Lärm von Hufen und Rädern an ihre Ohren. Zwei große, dunkle Rösser donnerten mit einem Karren über die Handelsroute hoch nach Sonnwinn. Es war die erste Kutsche, welche der Bürgermeister los geschickt hatte. Zwischen den Füßen zweier Männern stand eine Kiste. In ihr befanden sich ein paar Münzen und das Schreiben für den König. Wie ein Blitz schoss der Karren mit seinen großen Räder durch den Wald und die Späher konnten ihm nur dabei zusehen. Verwundert über die Kutsche gingen sie weiter parallel zum Weg durch den schützenden Wald. Über ihnen bogen sich die Baumkronen im Wind und Wolken verschlossen den Himmel vor der Sonne. Das Wetter an diesem Tag kündigte das Ende des Hochsommers an. Der Wind zog vom Meer aus über das Land und hatte schon eine gewisse Frische in sich. Ohne Ruh und Rast stießen die Späher eine weitere Nacht durch das Unterholz. Getreu dem Motto „Geschlafen wird später“. Am nächsten Tag hatten sie über die Hälfte der Strecke zwischen Treva und Sonnwinn zurückgelegt. Als der Mittag anbrach, blieb der vorderste Späher plötzlich abrupt stehen.

(Späher) „Was ist los? Hast du was entdeckt?“,

fragte einer der anderen neugierig. Der Mann hob seinen Arm und zeigte auf den Weg. Durch die dichten Bäume hinweg konnte man zwei Kutschen erkennen die quer hintereinander standen. Die Späher schlichen eine leichte Steigung hinauf zum Weg. Geräuschlos bewegten sie sich um die Situation und die Gegebenheiten auszukundschaften. Die Zugpferde lagen abgestochen im Dreck und auf den Karren befanden sich zwei Käfige voller Gauner. Es waren die Banditen, die in Treva gefangen genommen wurden. Zwei große, breite Krieger standen zwischen den Kutschen und mehrere Männer knieten vor ihnen im Dreck. Angst erfüllt schwiegen sie, während sie auf den Boden sahen. Versteckt hinter den Bäumen beobachteten und belauschten die Späher wie sie es gelernt hatten, um sich einen Überblick zu verschaffen. Einer der zwei gruseligen Krieger sagte:

(Krieger) „Ingram wir sind hier um dich zu holen!“

Die Stimme klang tief und düster. Die zwei Krieger waren übergroß und von ihren Rücken hingen schwarz gefleckte, grauweiße Fellumhänge hinunter. Sie steckten in dunklen Rüstungen, welche von Wolfsfell überzogen waren. Auf ihren Schulterköpfen und auf ihrem Kopf trugen sie ausgestopfte Wolfsköpfe mit aufgerissenen Mäulern. Durch viele Stellen an den Armen und Beinen glänzte ihre Rüstung durch das graue Fell. Die beiden Männer drohten den Bürgern Trevas mit Klingen an ihren schwarzen Handschuhen. Der Größere der beiden trug eine riesige, schwarze Axt auf seinem Rücken und hatte finstere Augen. Die Banditen im Käfig begannen die beiden Krieger anzuschreien:

(Banditen) „Lasst uns hier raus!“

Wir sind auf eurer Seite und machen alles was ihr wollt! Macht den Käfig auf!“

Macht endlich den Käfig auf!“

Unter dem Wolfskopf des einen Kriegers ragten seine langen, schwarzen Haare herunter. Sein Gesicht war düster und eine breite Narbe verlief schräg über sein Kinn. Auf seinem Rücken trug er zwei sich kreuzende Einhandschwerter, von dem er eines zog als er auf den Käfig mit den Banditen zu ging. Mit seiner Schwertspitze zeigte er auf den Käfig und sagte:

(Krieger) „Xantor, ich steche sie alle ab!“

Die Banditen hatten einen Blick drauf als sei ihnen eine Laus über die Leber gelaufen. Doch der andere Krieger mit der Axt wessen Name Xantor war, antwortete ihm:

(Xantor) „Warte ich mach das schon! Du musst dich nicht mit dem Pack abkämpfen!“

Xantor griff in eine Tasche an seinem Gürtel und zog einen grünen Beutel hervor. Er zog das Bändchen was die Öffnung verschloss ab und warf den Beutel in den Käfig mit den Banditen. Sofort strömte grüner Rauch aus der Beutelöffnung und hüllte den Käfig ein. In der Wolke hörte man die Banditen husten und nach Luft schnappen. Bis man einen nach dem anderen zu Boden knallen hörte. Es war ein Giftbeutel, der alle Banditen dahin raffte. Danach blickte Xantor auf Ingram der vor ihm im Dreck kniete.

(Xantor) „Du kannst die Leute hier umbringen, ich nehme Ingram mit mir!“

Ein Bürger jammerte auf dem Boden und bettelte:

(Bürger Trevas) „Bitte lasst uns doch in Ruhe! Wir haben Frauen und Kinder!“

Hinter den Bäumen warfen sich die Späher einen Blick zu und entschlossen sich einzuschreiten. Bevor sie aus dem Unterholz hervor kamen, zeichnete sich jedoch auf ihren Gesichtern ein verwirrter Gesichtsausdruck ab. Den Xantor mit der Axt rief in den Wald hinein:

(Gestalt) „Warte, Zeigt euch! Wer versteckt sich da im Wald?“

Die Späher waren verunsichert. Wie konnte der Krieger mit der Axt wissen, dass sie sich hinter den Bäumen befanden. Als sie sich zeigten, fingen die beiden Krieger im Wolfskleid an zu lachen. Die knienden Bürger drehten ihre Köpfe um zu sehen wer sich im Wald versteckt hatte und die Späher kamen hervor.

(Späher) „Wer seid ihr und wieso habt ihr die zwei Kutschen überfallen?“,

rief einer der Späher. Die drei standen furchtlos in einer Reihe. Der Krieger mit den zwei Einhandschwerter schnitt mit seiner Klinge einem Bürger in die Schulter. Dabei lachte er laut und antwortete ihnen:

(Mann) „Was habt ihr für ein großes Mundwerk? Kommt und ich reiß euch die Eingeweide raus!“

Die Späher waren etwas verunsichert und sie stellten sich die Frage „Gehörten die Krieger wirklich der legendären Organisation der Scharfrichter an?“ Geschichten wurden über die Jahrhunderte zu Legenden und nur die Steintafel in der Halle der Helden überlieferte noch konkrete Informationen. Die Scharfrichter waren über die Jahre zu gruseligen Lagerfeuergeschichten geworden. Ein Stamm von Kriegern, der Werwölfen das Fleisch heraus biss und in Leichen von Menschen schlief. Ihr Markenzeichen war der Wolfskopf und das grauweiße Fellkleid. Doch niemand hatte geglaubt das an den Legenden etwas wahres dran wäre.

(Späher) „Die Annahme das ihr Scharfrichter seid ist lächerlich! Also wer seid ihr und wieso zieht ihr euch so an?“

Die beiden Männer lachten und aus den Wolken kündigten Tropfen einen weichen Sommerregen an. Das prachtvolle Fell über ihren Rüstungen glänzte, während das Wasser über das Fell von ihnen hinab tropfte. Der Krieger mit dem Schwert leckte seine Klinge an dem das Blut des Bürgers klebte ab und antwortete den Spähern:

(Krieger) „Wer wir sind? Das ist genau so irrelevant wie euer Leben! Ich werde eure ganze Gruppe abschlachten!“

Seine Worte aus seinen blutverschmierten Lippen löste in den Bürgern die Furcht aus. Er hatte einen wahnsinnigen, verrückten, gar geisteskranken Gesichtsausdruck drauf. Der Regen verwischte das Blut in seinem stoppeligen Bart bis zur seiner Narbe am Kinn. Seine Aura war so stark das die Späher sich auf einen harten Kampf einstellten. Sie knöpften ihre Mäntel auf und man sah rechts und links ihrer Hüften die Griffe langer Dolche. Sie trugen dunkelblaue, enge Pullover mit hohen Kragen und griffen sich alle drei hinter den Kopf um ihre Sturmtücher stramm zu ziehen. Plötzlich sagte der Krieger mit der Axt auf dem Rücken zu seinem Partner:

(Xantor) „Wikregg was hast du vor? Wir kämpfen nicht gegen Sonnwinn!“

Wikregg jedoch ging mit seinem Einhandschwert auf die Späher los. Die Späher warfen ihre Mäntel zu Boden und zogen ihre Dolche. Mit lautem Geschrei schlug Wikregg auf den mittleren Späher mit seinem Schwert ein. Der Späher konnte nur schwerfällig mit seinen sich kreuzenden Dolchen die Klinge abfangen. Die drei Späher umzingelten ihn und versuchten mit ihren Dolchen ihn niederzustechen, doch wehrte er locker ihre Angriffe mit seinem Schwert oder den Klingen seines Handschuhes ab. Obwohl er zwei Köpfe größer als die Späher war, bewegte er sich unfassbar schnell. Sein Schwert durchschnitt die Luftfeuchtigkeit und die Stiefel der Männer klatschten bei ihren Ausweichmanövern auf den matschigen Boden. Durch einen durch die Luft pfeifenden Rundumschlag wichen die Späher mehrere Meter zurück und er sagte lachend:

(Wikregg) „Xantor lass mir doch ein wenig Spaß! Ist das schon alles? Ihr enttäuscht mich!“

Die Späher versuchten von allen Seiten ihn zu treffen, doch Wikregg ließ ihnen keine Chance immer wieder schlug oder tritt er die Späher von sich weg. Im Kampfrausch verfallen zog er plötzlich sein zweites Schwert und schlug wie ein Berserker auf die Späher ein. Das Klirren der Eisen hallte die Bäume hoch und die Späher hielten mit Mühe und Not dagegen. Wikregg machte erneut einen Rundumschlag mit beiden Schwertern. Obwohl die Späher den Schlag blockten, musste jeder von ihnen ein, zwei Schritte zurück weichen um die Kraft abzufangen.

(Späher) „Wir müssen alles geben! Mit der Ausweidetechnik könnte es klappen“

Sie warfen ihre Dolche vor sich hoch und fingen sie am Griff mit der Klinge nach unten wieder auf. Danach gingen sie mit den Dolchen in Kampfposition und blickten konzentriert auf Wikregg. Doch auf einmal rief Xantor, der an seine Axt auf seinem Rücken griff:

(Xantor) „Wikregg stopp! Sonnwinn soll nicht hinter uns her sein! Lass die Schwächlinge in Ruhe. Wir nehmen Ingram und verschwinden von hier! Wir können keine Aufmerksamkeit gebrauchen!“

Wikregg und die Sonnwinn Kämpfer standen Auge in Auge. Er lachte sie mit einem gestörten Gesicht an, bis er seine Schwerter zurück in die Halterung auf seinem Rücken steckte und sich von ihn abwendete. Er schritt zurück zu Xantor und winkte ein:

(Wikregg) „Wie du meinst Xantor! Aber ich brauchte mal wieder einen Kampf um mich abzureagieren! Ich habe schon lange keinen mehr durch meine Schwerter in die Hölle geschickt!“

Die Späher verweilten noch kurze Zeit in ihrer Kampfposition, bis sie ihre Dolche zurück in ihre braunen Holster steckten. Xantor ließ von seiner Axt ab und griff Ingram mit einer Hand an seiner Schulterpanzerung und hob ihn hoch. Die Augen des Lageroffiziers waren immer noch verbunden, seine Arme auf den Rücken gefesselt und in seinem Mund steckte ein Knebel. Er stand regungslos nur so da. Als würde er wissen was ihm bevor stand versuchte er nicht zu Kommunizieren. Wikregg lief angepisst zu Xantor rüber, bei ihm angekommen sagte er maulend:

(Wikregg) „Ich mach das schon!“

Mit einem harten Tritt zog er Ingram den Boden unter den Füßen weg und packte ihn an seinen Fußfesseln. Die beiden Krieger wendeten allen den Rücken zu und liefen vom Weg ab westlich in den Wald. Der Lageroffizier Ingram wurde wie Holz über den Waldboden mitgeschliffen. Die Späher hoben ihre Mäntel auf und liefen zu den Bürgern Trevas ,die sich erleichtert nach hinten mit dem Arsch in den Matsch gesetzt hatten. Der verwundete Bürger drückte mit einem Rotztuch auf seine Schulterwunde. Ein Späher fragte:

(Späher) „Alles gut? Was war hier passiert?“

Ein Bürger antwortete ihm:

(Bürger) „Wir waren auf der Route Richtung Sonnwinn unterwegs und auf einmal standen die zwei Krieger auf dem Weg! Wir wollten sie einfach von der Straße rammen, doch sie wichen beidseitig aus und schlitzten unsere Pferde auf. Danach bedrohten sie uns, wir hatten keine Chance. Zum Glück kamt ihr, ich will nicht wissen was passiert wäre wenn nicht. Wir wollen die Banditen dem König ausliefern!“

Der Späher blickte erst auf den Karren voller Banditen, bis er dem Mann antwortete:

(Späher) „Lasst sie hier, sie sind alle tot! Irgend ein Gift muss in dem Beutel gewesen sein!“

Die Bürger sahen wie Arme und Füße aus dem Käfig hingen. Vor dem Gitter sah man die toten Gesichter der Banditen, die versucht hatten dem grünen Rauch zu entkommen.

(Späher) „Wir sahen gestern Morgen eine Kutsche, war die auch aus Treva?“

Der Bürger mit der Schulterverletzung stand auf und sprach:

(Bürger) „Ja, die Kutsche hatte Münzen und ein Schreiben für den König dabei. Ging es unseren Freunden gut?“

Einer der Späher nickte.

(Späher) „Ich werde in Sonnwinn Meldung machen und bezeugen das eure Freunde die Wahrheit sagen!“

Die anderen zwei und die Bürger unterhielten sich noch einige Zeit und schoben die Karren abseits vom Weg. Danach folgten die Bürgern den Spähern durch das nasse Unterholz. Aus dem Buschwerk schlugen dicke Tropen auf den Waldboden und die feuchte Erde erschwerte den Weg Richtung Treva.

Zur gleichen Zeit in Treva half Gottwin im Sommerregen dabei die Mauer mit aufzubauen. Ständig kletterte er auf die Mauer und hielt Ausschau nach Banditen. Es war ein ungewöhnlicher, trüber Tag an dem man eigentlich zu Hause vor dem Kamin sitzen sollte, doch die Bürger schuften was das Zeug hielt. Die Ziegler wurden von vielen Bürgern unterstützt und deren Öfen brannten seitdem Tag und Nacht durch. Schubkarrenweise fuhren die Bürger die heißen Mauerziegel um den Gürtel Trevas zu errichten. Mittlerweile waren vier Tage vergangen und die befürchteten Wellen an Banditen kamen nicht. Kein Schiff oder Karren näherte sich mehr Treva. Die Furcht ließ die Bürger Berge versetzten. Ein verdreckter Bürger stand oberkörperfrei auf der Mauer im Regen und präsentierte seinen Bizeps der kleiner war als seine Unterarme. Laut rief er:

(Bürger) „Ich fühle mich als hätte ich Spinat gegessen!“

Nandrad und Witold hatte der Bader noch ein paar Tage Ruhe verordnet. Die beiden saßen in der neuen große Küche von Hella an einem Holztisch. Hella war überglücklich und kochte in ihrem alte Kessel die Fischsuppe von Raskild für die hart schuftenden Bürger. Mit dem Kochlöffel machte sie den beiden klar das sie bloß mit Gottwin für das Königreich kämpfen sollten. Astrid sollte nicht umsonst verstorben sein und die Drahtzieher mussten zur Strecke gebracht werden. Die Kinder rannten durch das Haus und sangen ein Lied was sie vom Harfenspieler gehört hatten:

(Kinder) „Als ich aufgewacht bin schon als ganz kleines Kind,

war mein Vater nicht zu Hause ich dachte er ist weg geweht vom Wind!

Er erzählte mir von der Arbeit und erzählte das macht so Spaß,

ich wusste damals schon das Ganze ist ein Dingen für´n Arsch…“

Doch fern ab von Treva schlug eine riesige Faust auf eine Tafel und das Holz splitterte um die von Adern übersäte Haut herum. Der Knall hallte durch ein Gewölbe einen Gang entlang in eine große Höhle, hinaus in einen tiefen Graben.

(…) „Wenn ich will geht das ganze Land in Flammen auf!“

Kapitel 10 – Der Höllen Canyon

7 Gedanken zu “Kapitel 9 – „Das Böse“”

  1. Zu kurz! 😉 😉 😉 😉 😉 😉

    Toll 7 Tage warten…

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  2. (Bürger) „Ich fühle mich als hätte ich Spinat gegessen!“

    witzige „Anekdote“ 🙂
    cool geschrieben – wie immer .. das Maueraufbauen hab ich direkt vorm geistigen Auge gesehen …

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  3. Haha Popeye war gut. 🙂 haha

    Ich bin gespannt was es mit den Scharfrichtern auf sich hat. Es fehlte irgendwie das übliche Kopf ab 😉

    Sonnwinn hat mir ein wenig gefehlt und Erik natürlich. Bin gespannt wie es weiter geht. Das mit Nandrad war so klar. Wenn man überlegt wie stark Ingram war will ich garnicht wissen was mit Wikregg abgeht sollte der aufdrehen. Der kann bestimmt einen Baum durchbrechen.

    Chris du musst echt mal auf Kommentare antworten, ich will wissen was als nächstes passiert 😉 😉 😉

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  4. Endlich bin durch mit allen 9 Kapiteln… Geile Story!

    Gottwin hat wohl noch einen langen Weg vor sich bis er alle Gegner besiegen kann… Ich bleib dran

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  5. Endlich mal nicht so blutig … obwohl – Gift ist ja eigentlich eher Frauensache … 😉

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  6. 100 Punkte

    Bis Sonntag

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  7. Sehr bildhaft, fast nur einen Schritt vom Drehbuch entfernt. Aber ich mag keine Fischsuppe 🙂
    Oh, und danke für die Likes!

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