Kapitel 10 – „Der Höllen Canyon“

Kapitel 10 – „Der Höllen Canyon

Tief im Süden, weit hinter dem Großen Medialmeer lag der Schnitz der Ewigkeit. Der Höllen Canyon war die südliche Grenze des Königreiches und der legendäre Vorhof zur Hölle. Tausende Gräben, Schluchten und Spalten hatten die Erde zerrissen. In der Ferne konnte man das dunkele Gestein des Teufelsgebirges sehen, welches sich um die Mitte der Welt erhoben hatte. Ein brennender Meteor der vor 10000 Jahren aus dem All einschlug, hatte die Erde bis in den Himmel geschoben. Rund um das Teufelsgebirge erstrecke sich der Canyon, tief in einer Schlucht, in einem riesigen Höhlengebilde fand die Versammlung der Generäle statt. Das Gestein und der Sand waren staubtrocken und einfarbig. Man erzählte sich viele Geschichten von grausigen Kreaturen und Geistern die im Canyon spukten. Den niemand, der versucht hatte zum Teufelsgebirge vor zu dringen, kam jemals zurück. Nur hunderte Meter in den Canyon hinein hatte es das Regime verschlagen, in einem der Gräben tranken Untergebene der Stadt- und Hochburggeneräle. Viele verschiedenste Karren mit Fässern und Kisten standen vor einer Höhle, umgeben von den roten Felswänden des Canyons. Über dem Höhleneingang sah man den Oberkörper eines großen Kriegers, der aus einer länglichen Aussparung schaute, die in den Fels gemeißelt wurde. In dem großen Gewölbe hatte sich ein Haufen von Angst einflößenden Männern um eine riesige Tafel versammelt. Sie versuchten sich unter einander durch verschiedenste Formen und Farben ihrer Rüstung zu überbieten. Ihre gewaltigen Waffen lagen vor ihnen auf der Tafel oder sie hatten ihre Waffe an ihren Stuhl gelehnt. Viele trugen sie auch noch auf dem Rücken oder hielten provokant daran fest. Es waren die Stadtgeneräle, ein Viertel von ihnen gehörte zur Neuen Garde, der Rest zu der blutrünstigen Alten Garde. Mitglieder der Neuen Garde waren abgeworbene Sonnwinn-Kommandanten und andere. Zur alten Garde gehörten viele Krieger die sich im Krieg vor 20 Jahren bewehrt hatten. Sie waren älter und barbarischer, außerdem hielten sie sich für etwas Besseres. Viele von ihren waren sehr eigen und herrschten grauenhaft in ihrer Stadt. Die Männer hatten in den letzten Tagen hitzige Besprechungen, Diskussionen und Vorträge gehalten. Sklavinnen versorgten sie mit bestem Gebräu und feinstem Schnaps. Handelsverträge, Geschäfte und Pläne für die Zukunft wurden geschmiedet. Sie fungierten wie Bürgermeister die sich nach Reichtum sehnten auf dem Rücken der Bürger. Der Eingang zur Höhle in der sie sich befanden bewachten ihre Leibwachen, denn niemand außer die Generäle durften die Höhle betreten. Ihre Leibwachen waren Spezialeinheiten und waren nicht mit den Banditen vergleichbar. Jeder General hatte auf dem Handrücken seiner rechten Hand eine Zugehörigkeitstätowierung. An der tiefsten Stelle im Gewölbe führte ein künstlich angelegter Gang hinauf durch das Gestein. Über den Gang gelang man in einen kleineren Raum über dem Gewölbe. In dem Raum befanden sich die vier mächtigsten und stärksten Krieger des Regimes. Ihr Titel und ihre Namen lösten Angst und Schrecken im ganzen Land aus. Selbst die Stadtgeneräle standen unter dem Befehl von einem der vier Hochburggeneräle. Sie trugen einheitliche, dunkelgraue Trenchcoats mit hochstehenden Kragen. Auf ihren Schulterklappen glänzten goldene Symbole und außen an ihrem Kragen waren die Buchstaben „HG“ in weiß eingestickt worden. Der Mann, welcher durch die Aussparung hinaus in den Canyon geblickt hatte, schritt zurück an einen Tisch an dem die anderen Hochburggeneräle saßen. Er war ein echter Koloss mit einem Narben überzogenen, kantigen Glatzkopf. Er legte seine riesigen Pranken auf den Lehnen seines breiten Sessels aus purem Stein ab. Seine Zähne waren abgewetzt und sein Gesicht war mit weiß bläulichen Schatten und Falten überzogen. Die Umrisse seiner kopfgroßen Schultern und seine breite Brust waren gut erkennbar. Er saß auf einer der kurzen Seiten des rechteckigen Marmortisches und sah aus wie ein Monster. In seinen Trenchcoat hätten man zwei normale Männer hinein stecken können. Vor ihm stand ein fünf Liter großer Steinkrug, der randvoll gefüllt war. Nachdem er den Krug halbleer gezogen hatte, sagte er:

(…) „Also wissen wir was wir zu tun haben, wir müssen Rango umbringen! Ich wusste schon vor 20 Jahren, das er uns noch einmal Probleme macht! Auch wenn Sonnwinn nicht mehr hinter ihm steht, hat er starke Leute um sich versammelt und immer mehr schließen sich seiner Bewegung an.“

Danach setzte er den Krug wieder an und nahm weitere riesige Schlücke. Rechts neben ihm auf der langen Seite des Tisches saß eine Gestalt dessen Körper komplett von Mullbinden verborgen wurde. Überall auf seinen Verbänden waren blutrote, dreckige Flecken. Nur dort wo sich seine liederlosen, dunklen Augen befanden, waren zwei Öffnungen freigeschnitten worden. Sein Mantel war bis obenhin zugeknöpft und durch seine verbundenen Finger ließ er eine Münze über seine Fingerknochen laufen. Gegenüber vom ihm saß ein Mann mit einer schwarzweißen Maske die sein gesamtes Gesicht verdeckte. Die Maske legte sich um seinen Kopf und reichte bis zu seinen Schlüsselbeinknochen hinab. Sein Mantel war aufgeknöpft und man sah lange, dicken Narben durch die Mitte seiner Brust verlaufen. Er drehte seinen Kopf nach rechts, als ein dicker Mann auf der kurzen Seite des Tisches sagte:

(Dicker Mann) „Ich mach da nicht mit! Du sagst mir nicht was ich zu tun habe! Ich habe Pläne für den Winter!“

Der Mann war fett gefressen und lange, schmierige, schwarze Haare hingen bis zu seiner Brust, über seinen aufgeknöpften Trenchcoat. An seinen Fingern glänzten Diamanten verzierte Ringe. Viele protzige Ketten hatte er um den Hals gehangen, die vor seinem Hemd aus feinster Seide strahlten. Er saß locker in Rücklage und sein dicker, ballonartiger Bauch stand wie ein Berg. Sein Äußerliches spiegelte seinen Charakter wider, denn er war ein Mann der Gier. Laut lachend fügte er hinzu:

(…) „Als Erstes muss ich mich jetzt um die Eiserne Union kümmern, ich werde keine weiteren Geschäfte mit ihnen machen. Danach geh ich das Problem mit Treva an, auf den zuständigen Lageroffizier habe ich die Scharfrichter angesetzt! Das Problem sollte bewältigt sein! Und nur weil dieser Rango ein paar Waffenlieferungen abgefangen hat, zieh ich nicht durch das Land um ihn zu suchen.“

Der Mann der aus sah wie ein Monster donnerte seiner rechten Faust auf den Tisch und sagte:

(…) „Wie kann es sein, dass wir Treva verloren haben? Die Neue Garde, welche den Norden verwaltet, steht unter deinem Kommando! Ich wusste du machst uns nochmal Schwierigkeiten! Du Fettsack mit deiner Gier!“

Ein dreckiges Lachen des Dicken hallte durch den Raum von Hustenanfällen unterlegt.

(…) „Hast du vergessen wer mich zu einem Hochburggeneral ernannt hat? Um Treva kümmere ich mich, wenn ich die Eiserne Union unter Kontrolle habe! Ich werde fünf Stadtgeneräle mit all ihren Spezialeinheiten und großen Teilen ihres Fußvolkes auf die Berge schicken. Danach werden die fünf Treva zurückerobern was eine Leichtigkeit sein wird!“,

sprach der Dicke. Plötzlich flog der Tisch hoch über den Dicken an die Decke und zersplitterte in tausende Teile. Der kantige Glatzkopf hatte den Tisch mit beiden Armen nach oben geschleudert und er schrie mit dunkler Stimme:

(…) „Es reicht mir mit dir! Zwanzig Jahre habe ich keine Stadt oder Dorf in meinem Einflussgebiet verloren!“

Auf den Haaren und der Kleidung des Dicken rieselten unzählige Holzsplitter hinab, doch er blieb unbeeindruckt sitzen. Die anderen beiden Hochburggeneräle waren aufgestanden und blickten auf ihn. Mit seiner Rechten wischte er halbherzig ein paar Splitter von seiner Kleidung und sagte dann:

(…) „Der Teil Sonnwinns gehört mir! Solange meine Zone dir keine Schwierigkeiten verursacht, halte dich zurück! Ich schmiere Leute in Sonnwinn um die Routen der 1000 Kämpfer heraus zu finden und mir unterstehen viele unerfahrene Kämpfer. Es ist nicht leicht die Kontrolle zu bewahren!“

Es vergingen mehr als zwanzig Tage und der Wind wehte die Zweige nackt. Rot leuchtende Blätter tanzten über das Pflaster, während die Glocke auf dem Marktplatz der Stadt Treva erklang. Es war früh am Morgen und die Bürger stürmten aufgeregt aus ihren Häusern in den Norden der Stadt. Hoch oben auf dem Gürte Trevas stand Thomas. Sein Blick viel vor die Mauer und er rief:

(Thomas) „Sie kommen! Ruft die ganze Stadt zusammen!“

Überrascht blickten die Menschen auf Thomas und aus der Masse fragte eine Frau:

(Frau) „Thomas, was ist? Wer nähert sich uns?“

Viele Leute die Wache hatten liefen über die Mauer zu Thomas und blickten auf die Handelsroute. Thomas drehte sich zu der Masse um mit Tränen in den Augen und mit heiterer Stimme schrie er:

(Thomas) „Es sind mindestens zwei Dutzend und sie haben Kriegsmaschinen bei sich! Sonnwinn kommt um uns zu beschützen, schnell öffnet das Tor!“

Mehre Leute liefen sofort zu einem Tormechanismus und drehten mit voller Kraft zwei große Holzzahnräder. Ein dickes stabiles Holztor erhob sich in der Mauer. Frauen und Männer lagen sich in den Armen und das Königreich Sonnwinn kehrte zurück nach Treva. Auf zwei riesigen Kriegsmaschinen, die von Pferden gezogen wurden, standen die Ritter-Sonnwinns. Sechs Pferde waren vor eine Maschine gespannt und zogen die knatschigen Räder der Geschützharpunen hinter sich her. Auf ihnen lagen die gespannten Harpunen, welche riesige Baumstämme waren. An der Spitze befand sich eine große massive Spitze aus pure Stahl. Die Geschützharpunen waren so groß das ihre Bögen ungespannt niemals durch das Tor gepasst hätten, währen die breiten Bögen auf ihnen nicht gespannt gewesen. Klatschend empfingen die Bürger die Ritter, die hinter der Mauer die Pferde in der Masse stoppten. Einer der Ritter hob seinen rechten Arm und kündigte an etwas sagen zu wollen. Als Treva sich wieder beruhigt hatte sprach er:

(Mann) „Mein Name ist Friedbert, Kommandant Friedbert aus Sonnwinn! Meine Männer und ich gehören zu Inlandsverteidigung. Der König und die Minister danken euch für euren Kampf, euren Mut und eure Loyalität. Wir werden euch in Zukunft mit all unserer Kraft unterstützen und davor sorgen die Stadt vor Feinden zu beschützen.“

Alle waren außer sich vor Freude und riefen immer wieder „Sonnwinn“. Friedbert war ein kerniger Mann in den Vierzigern, seinen Rücken hinab hing ein Umhang der in den Farben Sonnwinns gespalten war. Von der Euphorie gepackt rief er einem seiner Männer zu:

(Friedbert) „Feuer!“

Die Bürger verstummten, sofort schauten sie sich fragend an und keiner wusste was los war. Der Ritter der den Befehl erhalten hatte, fragte vorsichtig:

(Ritter) „Kommandant Friedbert worauf den?“

Das Geschütz war in den Süden ausgerichtet. Vor ihm lag die Stadt und kein Feind war weit und breit zu sehen. Friedbert wurde nervös die Bürger jubelten nicht mehr und verärgert befahl er erneut:

(Friedbert) „Feuer!“

Der Ritter zögerte erst, doch dann zog er gleichzeitig an zwei Hebeln und der waagerechte Bogen des Geschützes schleuderte die Harpune aus der Halterung. Donnernd schoss sie blitzschnell durch die Luft weit über die Stadt hinweg. Mit dem bloßen Auge kaum zu verfolgen senkte sie sich, als sie nur noch die Größe einer Stecknadel hatte über dem Wasser ab und verschwand aus dem Sichtfeld. Alle blickten zurück auf Friedbert, der mit raus gestreckter Brust angeberisch sagte:

(Friedbert) „Wir sind die Inlandsverteidigung, habt ihr das gesehen! Wir werden euch beschützen! Kein Feind ist uns gewachsen“

Die Bürger waren Feuer und Flamme mit ihm nach dieser Machtdemonstration. Seine Ritter hingegen, sahen sich nur verwundert an. Zwischen den „Sonnwinn“ Rufen der Bürger fragte einer:

(Ritter) „Kommandant Friedbert wir haben doch nur zwei Harpunen mit genommen, wieso verschießen sie eine so Sinnlos?“

Der Kommandant genoss die Aufmerksamkeit und antwortete ihm:


(Friedbert) „Das ist richtig Kleiner! Also schnappe dir ein paar Ritter und sammelt die Harpune wieder ein! Die leihen euch sicherlich ein Boot am Hafen.“

Die Ritter fielen fast vom Glauben ab und empört sagen sie:

(Ritter) „Waaasss? Wieso haben sie die Harpune überhaupt abgeschossen?“

(Friedbert) „Unser Auftritt musste cool sein, Leute! “

Mit gesenkten Kopf machten sich die Ritter auf die Harpune zu suchen. Einer flüsterte noch vor sich her:

(Ritter) „Der ist doch total bescheuert!“

Der Kommandant Friedbert sprang vom Geschütz und die Bürger versammelten sich um ihn. Gut gelaunt fragte er sie:

(Friedbert) „Sind die Späher noch hier? Außerdem habe ich gute Neuigkeiten! Ich muss dringen drei Personen sprechen und euren Bürgermeister!“

Eine ältere Frau, die total beeindruckt von ihm war, antwortete ihm:

(Frau) „Die Späher haben schon längst die Stadt verlassen, sie wollten die Gegend auskundschaften und die drei, die du meinst sind bei den alten Hütten der Kinder des Sommers. Die kommen sicherlich bald zurück! Ich kann dich zum Bürgermeister führen!“

Danach zogen die Ritter-Sonnwinns mit den Geschützen von den Bürgern begleitet zum Hafen. Der Kommandant suchte den Bürgermeister auf und die Bürger gingen ihren Tagesaufgaben nach. Außerhalb von Treva hatte der Wind die abgestorbenen Blätter vor und in die Hütten geweht. Die Kinder waren so spontan aufgebrochen, das überall noch Gegenstände wie Schalen und Kleidung herum lagen. Gottwin, Witold und Nandrad standen um die Spuren des alten Lagerfeuers und Nandrad sagte:

(Nandrad) „Ich werde diesen Ort vermissen!“

Witold konnte Nandrad verstehen auch er vermisste ein wenig die Tage auf dem Apfelbaum. Gottwin hingegen schien völlig gelangweilt und aus ihm quill eine deprimierte Stimme:

(Gottwin) „Mein ganzes Leben war ich in Sonnwinn und jetzt sitze ich hier schon wieder in einer Stadt fest! Ich will endlich weiterziehen!“

Witold und Nandrad mussten schmunzeln und Witold sagte:

(Witold) „Jetzt übertreib mal nicht, die Späher haben uns empfohlen auf die Antwort Sonnwinns zu warten! Sobald wir sie bekommen haben ziehen wir weiter! Sei froh das Nandrad uns begleitet!“

Nach einiger Weile machten sich Gottwin, Witold und Nandrad auf den Weg und kehrten zurück in die Stadt. Seit Gottwin den Kommandobeutel wieder gefunden hatte, hing er Pausenlos um seine Schulter. Er hatte jeden Tag ausschau nach einem Kommandoboten der Lüfte gehalten, doch er erhielt keine Nachricht vom König. Die Späher hatten ihm berichtet, dass sie auf Grund seiner Nachricht entsandt wurden und man in Sonnwinn ziemlich verwundert war über die Zurückeroberung Trevas. Denn niemand hatte einen so schnellen und großen Erfolg, durch die 1000 Krieger erwartet. Dennoch wurden viele Stützpunkte östlich von Treva erobert und eingenommen. Zwei Kommandanten waren dabei besonders erfolgreich. Am Abend saßen alle zusammen bei Hella an einem langen Tisch. Hella, die Kinder, Gottwin, Witold und Nandrad aßen alle zusammen zu Abend. Die Fischsuppe roch köstlich und Hella berichtete von ihrem gut laufendem Marktstand. Die Kinder unterstützten sie dabei tatkräftig. Sie lieferten die Suppe in der ganzen Stadt aus oder halfen ihr so gut es ging in der Küche.

(Hella) „Gottwin, ich habe gehört das heute ein Sonnwinn Kommandant der Inlandsverteidigung in die Stadt gekommen ist um Treva beizustehen!“

Gottwin drehte völlig überrascht den Kopf zur Seite und spuckte die Suppe auf den Fußboden. Aufgeregt stotterte er:

(Gottwin) „Was, wo, wie?“

Da klopfte es laut an der Haustür. Alle waren verwundert und blickten durch den Flur auf die Tür. Nandrad stand auf, lief durch den Flur und öffnete sie. Doch in der dunklen Gasse konnte er niemanden sehen. Er schloss die Tür wieder, kehrte zurück an den Tisch und sagte:

(Nandrad) „Das waren bestimmt kleine Kinder! Die ihre Streiche spielen!“

Die Kinder des Sommers fingen sofort an zu erzählen, dass sie sich den Streich schon hundert mal bei dem dicken, pickligen Mann erlaubt hatten und er immer wieder versucht hatte sie zu fangen, obwohl er langsamer war als eine Schildkröte. Gottwin hatte wieder mal den Kommandanten aus Sonnwinn vergessen, denn auch er war ein Meister der Streiche. Als er gerade von seinem Schabernack in Sonnwinn erzählen wollte, klopfte es wieder an der Tür. Nandrad jedoch sagte zu ihm:

(Nandrad) „Gottwin erzähl ruhig weiter, wenn man das Klopfen ignoriert suchen die Kinder sich ein neues Streichopfer!“

Gottwin nickte ihm zu und erzählte von Früher:

(Gottwin) „Damals habe ich mal meinem Opa eine Falle gestellt. Ich hatte einen großen, vollen Blecheimer voller Mist auf eine angelehnte Tür im Pferdestall abgestellt und als er durch die Tür schritt donnerte der Eimer mit den Fäkalien auf ihn hinab.“

Alle am Tisch lachten tief aus dem Herzen und die Kinder waren so fasziniert von der Idee, dass sie sich schon Gedanken um ein mögliches Opfer machten. Bis Gottwin die Arme hob um zu zeigen wie hoch der Eimer platziert war und sagte:

(Gottwin) „Aber Kinder macht das nicht, der volle Eimer hätte ihm fast den Schädel gebrochen und ich musste zur Strafe ein halbes Jahr den Stall mit den Händen sauber machen.“

Danach klopfte es ein drittes Mal, doch diesmal begleitet von einer Stimme:

(…) „Hallo!“

2 Gedanken zu “Kapitel 10 – „Der Höllen Canyon“”

  1. Was’n los ???
    Sonntag is lang rum ….
    „mittefingersauffetischplattetrommel“

    Gefällt 1 Person

  2. Mann ! Du schwächelst … geht ja gaaar nicht weiter hier … 😦

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